Wirkungsprinzip

Sauerstoffüberdruckkammer
ständige medizinische Aufsicht

In einer Druckkammer wird mit Pressluft ein Überdruck erzeugt. Nach Erreichen des Behandlungsdruckes wird durch Atemmasken medizinisch reiner Sauerstoff geatmet. Der über die Atemwege aufgenommene Sauerstoff wird physikalisch in der Blutflüssigkeit gelöst und an den Ort chronischen oder akuten Sauerstoffmangels gebracht. In Abhängigkeit vom Behandlungsdruck können bis zu 6 Vol% Sauerstoff zusätzlich aufgenommen werden. Das ist das 20-fache der Menge, die unter Normaldruck aufgenommen wird. Durch den erhöhten Druck kann der Sauerstoff tiefer in das Gewebe eindringen und Körperzellen erreichen, deren Existenz bedroht ist.

Falls es erforderlich sein sollte, können Sie durch eine Vorkammer ausgeschleust werden. Die Ausschleusung erfolgt stets in Begleitung unseres Personals.

Die für das jeweilige Krankheitsbild eingesetzten Verfahren sind von renommierten Kliniken entwickelt worden und haben sich bei zahlreichen Patienten bewährt. Die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach dem Beschwerdebild und dem Behandlungserfolg.

Bei Funktionsstörungen des Innenohres mit und ohne Tinnitus sind z. B. mindestens 10 Behandlungen in der Sauerstoffüberdruckkammer erforderlich.

 

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