Behandlungsverlauf
Die aus drei Sektionen bestehende Kältekammer wird in Badebekleidung, mit Mundschutz, Ohrenschutz, Handschuhen, dicken Socken und festem Schuhwerk betreten. In der ersten Sektion herrscht eine Temperatur von -10 °C, in der zweiten -60 °C. Diese zwei Sektionen haben eine Schleusenfunktion. Danach betreten Sie die therapeutische Sektion, in der eine Temperatur von -110 °C herrscht. Die Verweildauer sollte maximal drei Minuten betragen.
Unmittelbar nach dem Verlassen der Kältekammer stellt sich ein angenehm warmes Gefühl im ganzen Körper ein, die Gelenke lassen sich freier bewegen. Die Schmerzreduzierung hält einige Stunden an.
Die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach dem Beschwerdebild und dem Therapieeffekt, wobei eine Langzeitwirkung bei weniger als 20 Therapien nicht zu erwarten ist. Die Therapie wird hochfrequent, d.h., täglich ein- oder zweimal durchgeführt (auch an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen). Die im schmerzfreien bzw. schmerzarmen Zeitintervall erfolgende krankengymnastische Übungsbehandlung führt zur Verbesserung der Gelenk- und Muskelfunktion. Eine Langzeitwirkung dieser Therapie ist hinsichtlich einer Reduzierung der Schmerzen, einer verbesserten Beweglichkeit der Gelenke und einer Minderung der entzündlichen Prozesse (Schübe) zu erwarten.

