Meine persönlichen Erfahrungen in der Inselklinik Heringsdorf auf Usedom

 

In einer unserer monatlichen Gruppenstunden der Fibro-Gruppe erzählte ich, dass es mir sehr schlecht gehe und keine Therapie so richtig wirkt.

Daraufhin erzählte Marlies Schmitz von der Inselklinik und der dort ausgeführten Kältetherapie.

Noch am gleichen Tag informierte ich mich im Internet und wählte die angegebene Hotline und war sehr überrascht, wie freundlich und kompetent man mir entgegen kam. Keine „dummen“ Fragen zur Angabe meiner Diagnose Fibromyalgie, sondern ganz gezielte Antworten auf meine vielen Fragen.

JA, hier wollte ich unbedingt eine Behandlung beginnen!

Die Hotline half auch bei der korrekten, notwendigen Einweisung, indem diese mir angab, auf welchem Wege ich am schnellsten zur Einweisung komme.

Mit Herzklopfen betrat ich schon 3 Wochen später die Klinik, wobei ich eher das Gefühl hatte, eine Hotelhalle zu betreten. Am Empfang wurde ich ganz herzlich willkommen geheißen und sogleich von einer Schwester betreut. Die Schwester begleitete mich bis auf mein Zimmer, das auch eher einem Hotelzimmer glich.

Es folgten zügig die Aufnahmegespräche und Untersuchungen. Da ich mich für die Kältetherapie entschieden hatte, wurde ich mit den Verhaltenregeln vertraut gemacht. Es gibt schon einiges zu beachten, schließlich bewegt man sich 2* täglich für max. 3 min bei – 110 ° C. Es ist wieder Erwarten aber gut zu ertragen. Anschließend ist man sofort beweglicher und auch wesentlich schmerzfreier. Nach 25-30 Besuchen in der Kältekammer bemerkte ich persönlich eine große Verbesserung und konnte ein Teil der Schmerzmedikamente absetzen. Kombiniert wurde die Kältetherapie mit Bewegungstherapie, Muskelentspannung und vielem mehr.

Spaziergänge am nur wenige Meter entfernten Ostseestrand oder aber ein  Nachmittag im Strandkorb waren ein absolutes Muss und Teil der Therapie.

Sehr positiv war die Möglichkeit, beständig einen Ansprechpartner zu finden, mal unter den Mitpatienten oder rund um die Uhr beim Klinikpersonal.

 

Jetzt bin ich seit 3 Monaten wieder zu Hause und kann nur sagen, es geht mir sehr gut, die Schmerzen sind wesentlich besser, die Schmerzmittel stark reduziert und ich bin sehr dankbar für den 6-wöchentlichen Aufenthalt in der Inselklinik und nehme jede Gelegenheit wahr, die Behandlung aufzufrischen.

 

Frau D.W.

Auszug aus einer Zeitschrift einer Selbsthilfegruppe 2008

 

 

Weitere Erfahrungsberichte von Patienten

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Stefan H. - April 2010

 

 

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